Eisblumenstrauß

Im Schatten ists kalt zur Zeit. Der Beweis sind die wunderschönen Eisblumensträuße, die ich noch heute Mittag auf meiner Windschutzscheibe finden konnte. da muss doch jeder Florist neidisch werden!

Eisblumen auf der Windschutzscheibe

Krokus in München

Ein freier Vormittag, ein frühlingshafter Sonnenschein im häuslichen Garten in München. Dazu die ersten Blümelein. Da muss die Kamera samt Makroobjektiv herausgeholt werden um die Pracht zu fotografieren.

Krokus Makro im Garten | München

Marienkäfer-Larve

Zum Geburtstag habe ich von meinem Bruder eine Chillipflanze bekommen, die leider mit Blattläusen zu kämpfen hat. Aber neben den Blattläusen krochen noch weitere Tierchen über meine schöne Pflanze. Nach kurzer Suche stellte sich heraus, dass es sich dabei keineswegs um weitere Schädlinge, sondern um Marienkäferlarven handelt, die täglich unzählige Blattläuse fressen und für teuer Geld gekauft werden können!

Marienkäferlarve

Abstraktes Gegenlicht

Gartengeburtstagsfeier im Allgäu. Den ganzen Tag wolkig und regnerisch. Kurz vor ihrem Untergang schafft es die Sonne, sich durch die Wolken hindurch zu mogeln und ihr goldenes Licht auf das Blumenbeet zu werfen.

Blumenbeet im Gegenlicht

Lavendel im Mondlicht

Lavendel im Mondlicht | Lissabon

Momentaufnahme eines Blumenbeets bei Lissabon

Frühlingsgrüße

Frühlingsgrüße aus Sintra.

Frühlingsgruß | Sintra, Portugal

 

Makro, die erste

In den Makrobereich habe ich mich lange nicht hinein gewagt. Für einen aktuellen Auftrag habe ich mir aber ein Makroobjektiv gekauft (Tamron 90mm f2.8) und bin damit heute durch die Konstanzer Wiesen gezogen. Ich war sehr beeindruckt, was für ein Leben da abgeht, wenn man etwas näher schaut! Folgende zwei Bilder will ich euch nicht vorenthalten:

Bergtour Montafon / Gauertal / Geißspitze

Am vergangenen Wochenende waren wir auf der Hütte der Uni-Konstanz (dem Schurahüsli) im Gauertal im Montafon. Am Samstag nutzten wir das herrliche Wetter für die Besteigung der Geißspitze (2334m). Mit gut 1000 Höhenmetern und 9,5h war die Wanderung ein guter Einstieg in die Wandersaison. Die Sicht auf die Schneebedeckten Gipfel von die Sulzfluh, Dreitürme und Schesaplana war gigantisch:

(um alle Bilder zu sehen wie immer auf eines der Bilder klicken)

San Juan

Am vergangenen Sonntag hats mich am Nachmittag gepackt und ich bin endlich in unser Nachbartal gegangen. Keine 15 min. mit dem Colectivo (Sammeltaxi) ist das Örtchen Yucay von dem aus ich in das Tal starten wollte. Nur mit einer kleinen Flasche Wasser und meiner Kamera bewaffnet machte ich mich auf den Weg, ein wenig Natur zu sehen. Immer wieder dachte ich ans Umkehren, aber der steile uneinsichtige Weg motivierten mich immer wieder aufs Neue, doch noch um die nächste Ecke zu schauen. So stieg ich langsam und gemächlich immer höher in dem engen Tal, ohne zu Wissen, was mich erwartete. Nach ca. einer Stunde wurde der Bachlauf noch steiler als zuvor und bot schöne Fotomotive.

Und hier die unbearbeitete Version. Man sieht, es macht einen Unterschied 🙂

Nochmals eine halbe Stunde weiter und Nachmittagsschläfchen in der Restsonne. Als diese hinter der Bergwand verschwand wurde es kühl und ich machte mich wieder auf die Socken. Weiter nach oben! Dort traf ich dann das erste Mal Menschen (und Esel :)) und ließ mir sagen, dass weitere 15 min. bergauf die Gemeinde San Juan zu finden sei. Das wollte ich mir nun auch nicht entgehen lassen und traf schon bald in dem Dörfchen ein, in dem nach eigenen Aussagen ca 30 Familien leben. Es gibt sogar eine Grundschule und eine Kapelle!

Irgendwo an den Hängen sah ich einen kleinen Jungen, der sich mit einem Stein in der Hand hinter einem Strauch versteckte. Ich fragte mich, was er da wohl mache und näherte mich langsam. Der Junge bemerkte mich nicht, sondern warf den Stein auf irgendetwas, was ich nicht sehen konnte. Nach ein paar Schritten, sah ich, dass er auf (s)eine Kuh gezielt hatte. Ich näherte mich weiter und hatte eines der schönsten Erlebnisse in meiner Zeit in Peru. Der Junge gab mit keiner Miene zu erkennen, dass meine Hautfarbe heller war als seine und bat mich stattdessen, ihm beim treiben seiner Kühe zu helfen. Er fragte mich ganz unschuldig ob ich denn auch mein Vieh triebe und wo denn meine Kühe  seien. Er erzählte mir von wem die Kühe seien, dass man aufpassen müsse, dass sie einen nicht auf die Hörner nehmen, wo seine Mutter wohne und so weiter und so fort. Ich war glücklich als Kuhtreiber und genoss den herrlichen Ausblick auf den Nevado Chicón.

Nach ca.  10 Minuten hatten wir eine Stelle erreicht, an der der Junge (Juan Jerónimo) die Kühe alleine ziehen lassen konnte und ich fragte, ob er ein Foto mit mir machen wolle. Er willigte ein.

Beim Abstieg ins Dorf fragte er mich abermals unschuldigst, wann ich denn vorbei kommen würde um ihm das Foto zu bringen und ich antwortete ausweichend, sobald wie möglich. Nun muss /darf  ich wohl tatsächlich nochmals in das Dorf aufsteigen um Juan Jerónimo das Bild zu überreichen. Ich freue mich und bedanke mich bei ihm, dass er mir den Glauben in eine nicht rassistische Gesellschaft ein Stück zurück gegeben hat.

Huatata

Am 21.07. war ich in Huatata, einem kleinen Örtchen zwischen Urubamba und Cusco, von wo aus man eine super Sicht auf meinen Hausberg, den Nevado Chicón (5530 m).

Und ein kleines Making-Of Bild von meiner grottigen Handykamera 🙂