Und Tschüss

Nachdem ich jetzt schon seit gut einem Monat wieder in Deutschland bin, wird es auch hier ruhig werden. Aber ich will mich mit einem letzten Bild aus unserem Kinderdorf verabschieden. Auf dass es euch gefalle!

Edwin

Tschüss und vielen Dank an alle, die dieses Blog mitverfolgt haben!

Dschungel Tambopata

Vom 25.05. bis zum 28.05. war ich zusammen mit meiner Freundin im Nationalpark Tambopata, bei Puerto Maldonado. Wir hatten einen günstigen Flug bei Star Peru bekommen und wollten eigentlich noch nach Brasilien ausreisen. Leider wurde Mia krank und wir hatten weniger Zeit als gedacht. Letzten Endes haben wir eine 2 Day / 1 Night Tour gebucht.

Ich konnte ein paar nette Bilder einfangen.

Neben den hier gezeigten Tieren hatten wir das Glück Riesenotter und ein Faultier zu sehen. Leider sind die Bilder nicht wirklich zeigenswert.

Dschungel Tambopata

Vom 25.05. bis zum 28.05. war ich zusammen mit meiner Freundin im Nationalpark Tambopata, bei Puerto Maldonado. Wir hatten einen günstigen Flug bei Star Peru bekommen und wollten eigentlich noch nach Brasilien ausreisen. Leider wurde Mia krank und wir hatten weniger Zeit als gedacht. Letzten Endes haben wir eine 2 Day / 1 Night Tour gebucht.

Ich konnte ein paar nette Bilder einfangen.

Neben den hier gezeigten Tieren hatten wir das Glück Riesenotter und ein Faultier zu sehen. Leider sind die Bilder nicht wirklich zeigenswert.

Mara

Der Haushund (ok, Hündin).

Portrait: Felix

In meiner Straße, der Jiron Grau, gibt es zwei kleine Schreinereien. Auf meinem heutigen Heimweg habe ich den einen der Schreiner besucht und en Portrait von Felix gemacht.

 

Und das Arbeitswerkzeug des Herrn.

Portrait: Walter

Ich traf Walter in einer Metallwerkstatt, an der ich nahezu täglich vorbei komme. Eigentlich hatte ich gehofft, seinen Vater anzutreffen, aber dann war eben der Sohnemann da. Ich habe mich ein wenig mit ihm unterhalten und er erzählte mir, dass er neben allem möglichen Metallzeug (gerade war er an einem Metallring, damit der Topf auf einem Gasherd gut steht) vor allem auch künstlerische Objekte, wie Schriftzüge für Läden macht (mal schauen, ob ich da mal einen von fotografieren kann).

Portrait: Señora de los huevos

Heute habe ich es endlich geschafft, eine Frau zu fotografieren, an der ich schon oft vorbeigegangen bin. La señora verkauft in Urubamba hartgekochte Eier mit Kartoffel für umgerechnet 0,30 Euro die Portion. Ich habe also bei ihr gegessen und sie nebenbei etwas ausgefragt. Anschließend durfte ich Fotos von ihr machen. Ich bin schon gespannt, was sie sagt, wenn ich ihr einige Abzüge vorbei bringe

Da ich mich nicht entscheiden konnte, ob mir Farbe oder schwarz-weiß besser gefällt, dürft ihr euch entscheiden 🙂

Señor de Qoyllorit’i

Jährlich im Juni finden sich 10 000de Pilger in der Nähe des 6362m hohen Ausangate ein um zu dem Heiligtum des Señor de Qoyllorit’i zu pilgern. Der Legende nach wurde auf über 1780 ein Junge, in weißen, bischofsgleichen Gewand auf einem über 4800m hoch gelegenen Gletscher gefunden. Als er aber berührt wurde, verwandelte er sich in einen Baccharis-Busch. Aus dem Quechua übersetzt heißt Señor de Qoyllorit’i „Herr des Schneesterns“.

Unsere eigene Pilgerreise begann am 4.6. Mit dem Bus abends nach Cusco (dort noch schnell Handschuhe gekauft) und weiter zum Coliseo Cerrado, wo schon kilometerlange Busschlangen darauf warteten, den Besucherstrom in das 4h entfernte Mahuayani zu kutschieren. Dort kamen wir gegen ca. 1.30 Uhr nachts an. Nachdem wir unsere gesamten Schichten übergezogen hatten, reihten wir uns in den nicht endenden Strom der Pilgernden ein um uns in dieser Vollmondnacht an den Aufstieg zu machen. War die Kälte zuerst noch beißend, wurde uns durch den steilen Weg und die Höhe doch bald wärmer. Nicht desto trotz mussten wir stark gegen Müdigkeit und Anstrengung ankämpfen. Wir freuten uns über jedes der großen Kreuze am Wegrand, da wir von irgendwem erfahren hatten, dass es scheinbar acht Kreuze, im Abstand von je einem Kilometer bis zum Ziel seien (was aber letzten Endes glaube ich nicht ganz stimmte). Nach dem zweiten Kreuz auf jeden Fall kamen wir an einen relativ ebenen Wegabschnitt, wo Zelte aufgebaut waren und heiße Getränke verkauft wurden. Wir freuten uns nach gut einer Stunde Aufstieg (fast 3 Uhr morgens) die erste Pause einlegen zu können.

Unsere Pilgergruppe von links: Ich, Mia, Richard, Marcel, Lena.

Danach ging es beständig weiter, über Stock und Stein, gefrorene Erde und Bächlein, die so manchen Fall provozierten. Immer wieder kamen wir an Ständen vorbei, die wir aber meist links liegen ließen. Als wir gegen kurz nach 5 das Gefühl hatten, jetzt geht es nicht mehr weiter, wurden die Stände und Menschenmassen almählich immer dichter und wir schlossen daraus, dass es nicht mehr weit sein konnte. Nachdem viele der Pilger_innen daran glauben, dass die Opfergaben, die bei einem der letzten Kreuze niedergelegt werden, den Opfernden als Geschenk des Himmels zu teil werden, ist es nicht verwunderlich, dass überall millionen von Dollar sowie Miniatur Autos, Häuser, Diplomabschlüsse, Doktortitel etc. verkauft werden.

Wir aber bahnten uns den Weg weiter nach oben, auf der Suche nach einem etwas wärmenden Plätzchen und einem heißen Getränk. Es dämmerte und gut eine Stunde später (6.30) badeten die ersten Bergspitzen sich im Sonnenlicht.

Tempel des Señor de Qoyllorit’i während des Pilgerfestes.

Leider waren wir von den vorhergehenden Strapazen so erschöpft, dass wir  weder den Tempel von innen besichtigten (die Schlange war ungelogen über 1km lang und vor den Toren des Tempels erinnerte sie mehr an eine Massenpanik), noch zu dem  ca. 1h entfernten Gletscher aufstiegen, auf dem einige der Gruppen, die zu Ehren des Señor de Qoyllorit’i tanzen, sogar übernachten! Richard, Mia und ich schafften es nicht einmal, bis zum Sonnenaufgang zu warten. So machten wir uns leider schon gegen 7h wieder an den Abstieg. Dort wurden wir von dem Ausblick auf die weiße Pracht des Ausangatemassivs belohnt.

Wir ware müde und erschöpft, als wir unten ankamen und froh, nach Urubamba zurück fahren zu können.

Ich weiß nicht ob ich diese Pilgertour empfehlen soll, denn bisher begegnet man angenehm wenigen Gringos und ich würde mich freuen, wenn es so bleibt. Andererseits glaube ich, dass die Mühen viele ganz von allein abschrecken werden und für die wenigen Mutigen, ist es auf jeden Fall eine Erfahrung wert!

Machu Picchu

Am 17.06. war ich, nach 2008, zum zweiten Mal in der alten Ikastadt Machu Picchu. Statt der (super teuren) Anreise mit dem Zug, wählten wir die Alternative mit dem Bus. Dabei spart man zwar einige Taler, nicht jedoch Zeit oder Anstrengung. Von Urubamba aus beginnt die Reise in einem 12-Sitzer (35 Soles, oder wahweise mit dem günstigeren Bus 15 Soles) nach Santa Maria (ca 4h) und anschließend  knapp 1 Stunde nach Santa Teresa. Von dort ging es, nach einem kurzen Mittagessen, in einem Sammeltaxi wiederum ca 1h zu dem Wasserkraftwerk Hidroelectrica. Dort ist Ende Gelände mit Straßen und der Weg geht an den Bahnschienen weiter zu Fuß nach Aguas Calientes (ca 2h).

Was wir nicht wussten: vom Weg aus sieht man die ganze Zeit Machu Picchu (Gipfel in der Mitte des Bildes) und sogar einen Teil der Ruinen (links zwischen den beiden Gipfeln)!

Nachdem wir die Nacht in dem super touristischen Dörfchen verbracht hatten, ging es am nächsten Tag früh los zu dem Weltkulturerbe (mit dem Bus, da wir zu faul zum Hochlaufen waren :)). Wir hatten wunderbares Wetter und ich die Gelegenheit, einige nette Bilder zu schießen.

Wayna Picchu mit Lamas.

Blick auf die Stadt und den Gipfel Machu Picchu von Wayna Picchu.

Standardblick auf Machu Picchu, wie er auf 1000 Bildern und Postkarten zu sehen ist 🙂

Das gibts nur bei mir. Machu Picchu mit Mia und mir 🙂

[Strobist] Karate

Seit langem begeistert mich die Strobist-Idee, mit einem kleinen Blitz, abseits der Kamera die Szene zu erleuchten. Leider ist mein Equipment hier in Peru sehr beschränkt, aber dafür sind doch ein paar nette Bilder rumgekommen, wie ich meine!

Gewidmet sind die Bilder meinem Opa, der mich zum Karate gebracht hat (sowohl im übertragenen, als auch im wortwörtlichen Sinne, denn wir sind immer gemeinsam zum Training gefahren). Danke!

Vielen Dank an Richard, meinen andinen Fotoassistenten 🙂

An die Fotointeressierten: man sieht natürlich ganz klar, dass ich gegen den Hintergrund im schwarz absaufe. Hier hätte 1-2 zusätzliche Blitze sicher Wunder gewirkt. Ich hoffe, ich kann dass Shooting irgendwann nochmal mit mehr Blitzen wiederholen 🙂