Portrait Floristin Susanne

Nachdem ich es in der vergangenen Woche nicht geschafft hatte, einen Menschen zum Portraitieren vor die Linse zu bekommen, habe ich heute die Gelegenheit genutzt. Beim kauf eines Blumenstraußes in Kempten lichtete ich gleich noch die Floristin mit ab. Es hat zwar etwas Überzeugungsarbeit gebraucht, bis Susanne einverstanden war, aber dann habe ich natürliche und freundliche Bilder von ihr und ihrer Arbeit erstellen können.

Vielen Dank an dieser Stelle nochmals!

Portrait DJ Metrophan Würzburg

Diese Woche habe ich einige Absagen für mein Portraitprojekt bekommen. Aber gestern Abend hatte ich doch noch Glück. Der DJ Metrophan aus Würzburg, der auf dem Geburtstag im Salvatore auflegte den ich besuchte, erklärte sich bereitwillig bereit an meinem Projekt mitzumachen.

Vielen Dank an dieser Stelle nochmals für die relaxten Beats und die gute Laune und schade dass wegen der Nachbarn die Lautstärke so früh gedrosselt werden musste.

Portrait Instagrammerin Babsi

Als zweite Person für mein Jahresprojekt habe ich BabsiBoeck gewinnen können. Die 22-jährige lebt derzeit als Instagrammerin, Fitnessverkünderin mit eigenem Fitnessprogramm nahe Immenstadt im Allgäu. Gut viermal die Woche begibt sie sich ins Gym zum Training. Ich habe sie heute begleitet und eine kurzweilige und witzige Stunde gehabt.

 

Portrait Seilbahnfahrer Nebelhorn

Für 2017 habe auch ich mir Vorsätze gemacht. Zwar etwas verspätet, ok, aber immerhin noch im Januar. Der Plan ist meine fotografischen Fähigkeiten weiterzuentwickeln indem ich jede Woche des Jahres ein Portrait von ganz unterschiedlichen Menschen anfertige. Ich freue mich schon sehr auf die Herausforderung 52 Wochen an dem Projekt dran zu bleiben.

Für die erste Woche habe ich die Gelegenheit genutzt, dass ich am Samstag die Wintersaison eingeläutet und bei strahlendem Wetter dem Nebelhorn in Oberstdorf einen Besuch abgestattet habe. Gleich mehrmals bin ich bei Herrn Koch in der Seilbahn von der Talstation zur Station Seealpe mitgefahren und er hat mich mit seiner offenen und herzlichen Art begeistert. Also habe ich mich ein wenig mit ihm unterhalten und ihn für mein Projekt gewinnen können. Seit über fünf Jahren arbeitet der gelernte Maler schon bei der Nebelhornbahn und begeistert sich noch immer dafür täglich tausende Menschen sicher den Berg hinauf zu begleiten.

 

Als kleinen Zusatz gibts noch ein Bild von einem Tandemgleitschirmflugstart vom Nebelhorngipfel.

Neues Projekt: Neues Zuhause

Nach langem Überlegen, wie ich meine Arbeit mit minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingen mit meiner Leidenschaft Fotografie verbinden kann bin ich auf die Idee gekommen, einige meiner Klienten auf ihrem weiteren Weg in Deutschland zu begleiten und so mit zu verfolgen, welche Aussichten diese jungen Menschen in Deutschland haben.

Beginnen möchte ich mein Projekt mit Harjeet. Harjeet ist seit Mitte Dezember in Deutschland. Nachdem ein Onkel von ihm in Indien angegriffen wurde und Harjeet dort nicht mehr sicher war, schickten seine Eltern ihn nach Deutschland. Nach einer Fahrt queer durch Indien und anschließender Verschiffung von Mumbai gelangte er irgendwann in ein Auto, dass ihn stehts in in Nachtfahrten nach Deutschland brachte. Welche Länder er währenddessen passierte kann er selbst nicht sagen. Insgesamt dauerte seine Reise gut 25 Tage.

Harjeet im bayrischen Winter | München

In München angekommen kam er zu uns in die Bayernkaserne. Das münchner Jugendamd war sich zunächst nicht sicher, ob er wirklich minderjährig ist und somit bei uns an der richtigen Stelle. Nach gut einem Monat hatte er sein Gespräch zur Einschätzung seines Alters. Zusammen  mit Jugendamtmitarbeiter*innen, Dolmetscherin und Sozialarbeiterin. Sie schätzten ihn volljährig.

Harjeet, der in seiner Heimat stets von seiner Familie behütet wurde und sehr zurückhaltend, fast schüchtern ist, war massiv überfordert. Es ist ihm nicht möglich sein Leben eigenverantwortlich zu gestalten. Daher wurde ein Antrag auf Jugendhilfe für junge Erwachsene gestellt. Ob diesem statt gegeben wird oder ob er in Zukunft ganz auf sich allein gestellt ist, wird sich zeigen.

Harjeet im bayrischen Winter | München

[Projekt] Sexistische Werbung

Was wir sehen beeinflusst uns. Wie wir denken und fühlen hängt (auch) von unseren Erfahrungen ab. Wie wir die Rollen von Menschen wahrnehmen ebenfalls. Da wir lernen können, wie diese Rollen sind, können wir sie nutzen. Die Werbungmachenden nutzen sie um Produkte zu verkaufen. Dabei nutzen sie die gelernten Erwartungen an verschiedene Rollen nicht nur, sondern tragen wiederum dazu bei, dass die Menschen die die Werbung sehen, lernen. Jetzt gibt es natürlich sehr viele verschiedene Rollen (Rentner, Arbeiterin, Wurstfachverkäufer, Clown, …). Mich interessieren im Zusammenhang mit diesem Projekt die Rollen von Frau und Mann. Warum ist etwas weiblich, warum männlich? Wie werden diese Rollen gefestigt, gelernt? Was ist überhaupt männlich / weiblich?

Um mehr darüber zu erfahren will ich dieses Projekt durchführen. Ich habe mir einige Print-Anzeigen herausgesucht, die ggf. „männliche/weibliche“ Rollen vermitteln und will diese reproduzieren, mit dem keinen Unterschied, dass ich Männer durch Frauen und Frauen durch Männer ersetzten will. Mal schauen wie das wirkt 🙂

Zum Einstieg habe ich mir ein Bildchen von Axe vorgenommen. Zur Umsetzung brauche ich jetzt neun Männer und eine Frau 🙂

(Quelle: Googlesuche)

Die Bilder, die ich verwenden werde finden sich überall im Internet. Einen ausführlichen Blog habe ich hier gefunden. Falls ihr eine Anzeige kennt, die auf jeden Fall mal umgestaltet werden sollte, lasst es mich wissen 🙂